Bildung mit Weitsicht für die Zukunft – Direktor Benjamin Astner

Bildung mit Weitsicht für die Zukunft Die antiken Philosophen bewiesen es oft, wir hätten es manchmal gerne – Weitsicht! Eine Tugend und Fähigkeit, die es den Menschen gestattet, nach vorne zu blicken, zukünftige Entwicklungen abzuwägen und eigene Entscheidungen zu treffen. Weitsicht ermöglicht, dort überlegt und besonnen zu reagieren, wo sich so manches Gemüt erhitzt; dort für Harmonie zu sorgen, wo allzu leicht Streit und Auseinandersetzung folgen. Gerade Krisenzeiten sind oft der auslösende Faktor, um lang aufgeschobene Dinge anzugehen und endlich umzusetzen. Gerade in diesen Zeiten werden uns die Wichtigkeit von Weiterentwicklung und Weiterdenken drastisch vor Augen geführt. Wir wünschen uns dann, dass wir die jetzigen Entscheidungen mit Weitsicht treffen, nicht übereilig, sondern überlegt und an das Morgen ausgerichtet. „Ein Wissen, das nicht in die Zukunft reicht, ist kein Wissen.“ Hans-Peter Dürr, Nobelpreisträger Auch das Bildungshaus Kloster Neustift versucht in seiner... read more

Bildung stiftet Weitsicht – H. Michael Bachmann, CanReg

Bildung stiftet Weitsicht Es ist nun wieder die Zeit, wo der Berg ruft. Nicht nur der Winter, sondern vor allem auch der Sommer lädt ein, die wunderbaren Berge unserer Heimat zu besteigen und immer wieder ihre Schönheit neu zu entdecken. Klein und demütig zu werden vor dem Wunder der Schöpfung, die unserem achtsamen Umgang anvertraut ist. „Der Weg ist das Ziel“, so steigen wir aufwärts, dem Gipfel entgegen. Da soll es nicht um Zeit und Schnelligkeit gehen. Die Blume am Wegrand, die Quelle, die unseren Durst löscht, der Adler am Himmel, das alles darf uns nicht verschlossen bleiben, sondern zum bewussten Wegbegleiter werden. Am Gipfel zu stehen, den Blick weit hinausschweifen lassen über unzählige Berge und Täler, das ist der Lohn für unsere Mühen. Und wenn man dann auch noch die einzelnen Berge beim Namen nennen kann, kommt zum Schauen... read more

Lehrgang “Alpines Waldbaden – Natur tut gut”

„Alpines Waldbaden“ – ein See mitten in einer schönen Waldlandschaft! Das war das erste Bild, das mir bei dem Begriff in den Sinn kam! Was aber genau unter „Waldbaden“ zu verstehen ist, durfte ich erfahren, als ich im Rahmen meines Praktikums im Bildungshaus Kloster Neustift, die Teilnehmenden des Lehrgangs „Alpines Waldbaden“  mit der Referentin Karin Greiner für zwei Tage begleiten durfte. Kurz zusammengefasst bedeutet „Waldbaden“, die Atmosphäre des Waldes mit allen Sinnen aufzunehmen. Und genau das haben wir die zwei Tage auch gemacht! Vom Aufatmen und Kraft tanken in der Natur, der Herstellung einer heilenden Salbe bis hin zu spannendem Wissen über den Wald und die Waldgesundheit war alles mit dabei – und ja: das Umarmen eines Baumes darf natürlich auch nicht fehlen! 🙂 > Der nächste Lehrgang “Alpines Waldbaden – Natur tut gut” startet am 30.03.2022

Lehrgang Volksheilkunde – Hausapotheke aus Wildpflanzen

1. Wie stelle ich eine Tinktur her? Der Lehrgang Volksheilkunde vermittelt den Teilnehmenden einen fachlichen und methodischen Umgang mit Heilpflanzen in der Volksheilkunde. Auch die Herstellung von Tinkturen ist Bestandteil des Lehrgangs. Tinkturen sind beliebt, weil sie rasch herzustellen, lange lagerfähig und leicht anzuwenden sind. Was zunächst einfach klingt, erweist sich manchmal als doch vertrackt, wenn es um Details geht. Mit klaren Grundregeln gelingt es, für die Hausapotheke eine Tinktur fachgerecht anzusetzen. https://gundermannschule.com/19-Tinktur.mp4 Viel Spaß beim Ausprobieren!   2. Berühmte Heilmittel Ein berühmtes Heilmittel der Volksheilkunde gewinnt man aus Johanniskraut: das Rotöl! Johanniskraut blüht zur Jahresmitte, wenn die Sonne am höchsten steht. Aus ihm wird das sogenannte Rotöl zubereitet. Anwendung findet das Öl bei stumpfen Verletzungen über Muskel- und Gelenkschmerzen bis hin zu Hautproblemen. Die rote Farbe bekommt das Öl durch die besonderen Inhaltstoffe in den Blüten des Johanniskrauts. Zur... read more

Jahrgangsbericht 2020

Das Weinjahr 2020 startete mit optimalen Bedingungen. Nach einem schneereichen Winter begann der Austrieb verhältnismäßig früh. Bereit am 10. April beobachteten wir an sonnenexponierten Lagen rund um das Kloster erste Triebe, 10 Tage früher als in durchschnittlichen Jahren. Dank eines milden Frühjahres gab es aber keine Probleme mit Frühjahrsfrost. Auch der Sommer zeigte sich von seiner besten Seite, die Temperaturen waren durchschnittlich, es gab keine extremen Wetterereignisse und die Niederschlagsmenge war ebenfalls mittel. Die Ernte startete 10 Tage früher am 14. September. Leider waren der Spätsommer und der Herbst etwas niederschlagsreicher als üblich und so fielen auch die Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht etwas geringer aus. Um trotzdem gesundes Traubenmaterial ernten zu können, wurden die Erntetermine vorgezogen, bereits Mitte Oktober war die Lese abgeschlossen. Entsprechend zeigen sich die Weine des aktuellen Jahrganges. Feingliedrig, frisch und fruchtig mit moderatem Alkohol und... read more

Werde Eventmanager*in!

Das Bildungshaus Kloster Neustift bietet heuer erstmals den Lehrgang „Eventmanagement“ an. Die Referentin Elisabeth Rössler berichtet über die Inhalte des neuen Programmpunktes. Welche Inhalte werden im neuen Eventmanagement-Lehrgang vermittelt? Die Teilnehmenden erlangen fundiertes praxisorientiertes Event-Wissen über die Konzeption, Inszenierung, Organisation, die rechtlichen Rahmenbedingungen, Marketing, Anwendung neuer Medien und vieles mehr. Dabei erhalten sie Inputs zur ganzen Bandbreite aktueller Eventformate inkl. der damit verbundenen Aufgabengebiete: Von Galaveranstaltungen, Sportveranstaltungen, Kulturveranstaltungen, Festivals, Kongressen, Marketing-Events, touristischen Events, Gastro-Events, Incentives bis hin zur Traumhochzeit. Innerhalb von 20 Jahren wurde der Lehrgang inhaltlich perfektioniert und Jahr für Jahr aktualisiert, damit die Teilnehmer mit dem Diplom das Rüstzeug haben, Events erfolgreich zu planen, umzusetzen und nachzubereiten. Ein hoher Praxisbezug ist uns besonders wichtig. Daher werden alle Themen mit vielen Best Practice-Beispielen vermittelt. Namhafte Geschäftsführer bekannter Eventagenturen als auch projektverantwortliche Eventmanager sind als Referenten eingebunden. Martin Poley, Organisator... read more

NLP – Was ist denn das?

NLP, das steht für Neuro-Linguistisches Programmieren. Die Methodik entstand Anfang der 1970er-Jahre aus dem Studium der damals bedeutendsten Psychotherapeuten Fritz Perls (Gestalttherapie), Virginia Satir (Conjoint Family Therapy) und Milton Erickson (Hypnotherapie). Die Entwickler John Grinder und Richard Bandler waren damals Professor (Grinder) und Student (Bandler) am Kresge-College der University of California in Santa Cruz. Mit den von ihnen geleiteten Gruppen entwickelten sie die Methodik des NLP. Später wurden auch andere Einflüsse aus der Philosophie, der Linguistik, der Mathematik und der Palo Alto-Schule modelliert bzw. integriert. Im Zuge der weiteren Arbeit an der Methode kam es auch zu zahlreichen eigenständigen Entwicklungen. Waren damals die mit NLP erzielten Resultate geradezu magisch, so kann man heute die meisten Wirkweisen des NLP neurowissenschaftlich erklären. Dabei war NLP nie als reine Therapiemethode entwickelt worden. Deswegen wurde und wird NLP auch in vielen anderen Bereichen eingesetzt,... read more

Das Wort Gottes in der Musik

Mit diesem Psalmvers beschreibt der Psalmdichter fast einen göttlichen Auftrag der Musik und des Gesanges: Sein ganzes Leben ist erfüllt mit der Musik Gottes. Dies ist nur ein Beispiel, welche wichtige Rolle die Musik in der Bibel und im Gottesdienst spielt. Die ganze Bibel ist voll von Musik! Man findet darin zahlreiche Instrumente wie Flöten, Harfen und Lauten, Rasseln und Zimbeln, Trommeln und Pauken, Trompeten und Posaunen und natürlich kommt auch der Gesang nicht zu kurz – ein ganzes Orchester samt Chor. Seit jeher bilden Musik und das Wort Gottes eine Einheit. Es gibt seit Anbeginn keinen lebendigen Gottesdienst ohne Musik. Kirchenmusik ist Verkündigung des Wortes Gottes, eine lebendige Liturgie ohne Musik ist undenkbar. Zahlreiche Kirchenmusiker und Komponisten haben sich darangemacht, das Wort Gottes musikalisch zu vertonen. Angefangen mit dem Gregorianischen Choral bis zu modernen Rhythmen haben wir heute einen... read more

Wein, Obst, Wiesen und Wälder

Schon seit der Gründung des Klosters 1142 spielte die Land- und Forstwirtschaft eine wesentliche Rolle. Die Besitzungen, die durch Stiftungen, Schenkungen und Käufe erworben wurden, dienten der Selbstversorgung und des Anbaus verschiedenster Pflanzen und Lebensmittel. Auch heute stellt die landwirtschaftliche Tätigkeit einen wesentlichen Teil der wirtschaftlichen Beschäftigung im Kloster Neustift dar. Dabei ist der Gedanke der Selbstversorgung aktueller denn je. Die Landwirtschaft ist ein wesentlicher Bestandteil des klösterlichen Lebens – damals wie heute. „Das Kloster Neustift ist ein landwirtschaftlich geprägtes Kloster“, unterstreicht Stiftsverwalter Fabian Schenk. Diese Tatsache unterscheide es klar von anderen Klöstern im deutschsprachigen Raum, die weit weniger stark an die Landwirtschaft gebunden sind. Bereits bei der Gründung des Stiftes wurde es mit verschiedenen Gütern und Landwirtschaften ausgestattet. Auch Bischof Hartmann schenkte dem Kloster verschiedene Güter, unter anderem in Rödensberg bei Rasen, in Karnol, Lüsen, Buchenstein, Villanders und Latzfons.... read more

Witterungsverlauf und Ernteprognose 2020

Der Vegetationszyklus begann im heurigen Jahr verhältnismäßig früh. Obwohl es im Winter vor allem in den Bergen viel Schnee gab, sorgten ein milder März und April dafür, dass der Austrieb bereits 10 Tage früher startete als in durchschnittlichen Jahren. Bereits am 10. April beobachteten wir an den sonnenexponierten Lagen rund um das Kloster erste Triebe, etwa eine Woche später waren dann an den meisten Reben erste Triebspitzen zu finden. Glücklicherweise war die zweite Aprilhälfte mild und so gab es keine Probleme mit Frühjahrsfrost. Der Frühling und der Sommer waren durchschnittlich warm mit mittleren Niederschlagsmengen, daher gab es auch keinen größeren Krankheitsdruck. Aktuell zeigen sich die Rebanlagen durchwegs gesund, die erwarteten Mengen entsprechen bei mittlerem Traubengewicht den von uns festgelegten Zielmengen. Die Veraison begann Anfang August und wiederum etwa 10 Tage früher als üblich. Sollte es keine extremen Wetterereignisse geben, erwarten... read more