Krisen schaffen Kreativität

Inmitten der Schwierigkeit liegt die Möglichkeit. Albert Einstein Innovation und kreative Köpfe sind heute gefragter denn je. Nicht erst seit der Corona Pandemie erleben wir, dass wir uns immer wieder neu mit unserer Umwelt, unseren Lebensumständen und den Rahmenbedingungen auseinandersetzen müssen. Die Welt verändert sich in einem rasanten Tempo und wir sind gefordert Schritt zu halten. Gleichzeitig bieten diese Entwicklungen neue Möglichkeiten uns mit inspirierenden und bisher unbekannten Themen auseinanderzusetzen, neue Ziele anzupeilen und Unbekanntes zu versuchen. Herausforderungen lassen Menschen wachsen und sich ein Stück weit besser kennenlernen. Der Umgang mit Krisen erfordert Kreativität, in persönlicher wie in beruflicher Hinsicht. Beispiele dafür, aus Südtirol oder dem Ausland, stoßen auf große Resonanz. Menschen, die neue Wege einschlagen, Bekanntes hinter sich lassen und etwas Neues wagen, haben (oft) Erfolg. Warum? Sie folgen ihrem Herzen und gehen ihren Leidenschaften nach. Eine bessere Antriebsfeder... read more

Bildung stiftet Kreativität

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Jugendliche und Kinder! Das Jahr 2020 bleibt uns in Erinnerung als ein schwieriges Jahr infolge der COVID-19 Pandemie. Dies gilt auch für das Bildungshaus Kloster Neustift in seinem Jubiläumsjahr „50 Jahre Bildungshaus“. Ein großes Vergelt’s Gott gebührt allen, die im Bildungshaus in all den vielen Jahren seit der Gründung im Jahre 1970 gearbeitet und gewirkt haben. Im Besonderen denke ich dabei an den Gründer des Bildungshauses Altpropst Chrysostomus Giner, die zwei ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Altpropst Georg Untergaßmair und H. Artur Schmitt, und auch an den aktuellen Vorstandsvorsitzenden Propst Eduard Fischnaller. Mit Kreativität, Innovation und Engagement will das Bildungshaus Kloster Neustift in Treue zum Auftrag weitermachen und Bildung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene anbieten. Kontinuität und Aktualität bleiben dabei die wesentlichen Parameter für die Angebote, die in der neuen Programmzeitung zu finden sind. Besonders in schwierigen... read more

FREI DAY for future – Neues Lernen

Sie sind der Verantwortliche des WeQ Institutes Berlin für Italien. Was genau ist die Absicht dieser Bewegung?  Das WeQ Institut Berlin ist eine Art Zukunftsforschungsinstitut, das großartige Denker, Vorreiter, Pioniere aus Bildung, Forschung, Wirtschaft sammelt und vernetzt und den WeQ-Gedanken erforschen, aufarbeiten und verbreiten will. WeQ steht für den Wir-Quotienten (im Gegensatz zum Ich-Quotienten IQ). Die Welt ist zu komplex geworden für Einzelne, wir brauchen die kollektive Wir-Intelligenz, um die Herausforderungen der Zukunft bewältigen zu können. Wir brauchen mehr funktionierende Eco-Systeme und weniger Ego-Systeme. Das WeQ Institute macht sich aktuell aber auch viele Gedanken, welche Future Skills wir in Zukunft brauchen werden, d.h. was werden wir denn können müssen, um zukunftsfit zu werden, individuell, in der Schule, in der Arbeit, in der Wirtschaft. Bildung ist eines unserer Kerngebiete; nicht umsonst sitzen im WeQ-Vorstand auch die großen Schulinnovatoren der letzten Jahren,... read more

Summer Academy Neustift – Schule im Aufbruch SĂĽdtirol – EduAction 2.1

Eine neue Schule? Seit vielen Jahren sprechen fĂĽhrende Wissenschaftler, Pädagogen, Philosophen, Zukunftsforscher, aber auch Unternehmer und – auch schon einige – Politiker davon, dass unser aktuelles Schulsystem einer radikalen Kurskorrektur unterzogen werden muss, damit die Schule aus ihren scheinbar festgefahrenen, anachronistischen Mustern befreit, SchĂĽler, Lehrer, Eltern wieder Freude an der Institution Schule haben und wir als Gesellschaft weiterhin international konkurrenzfähig bleiben können. Der schwerfällige vergangenheitsgeprägte Schulapparat schien bis vor kurzem unbeweglich und veränderungsresistent, bis die Corona-Krise schlagartig und unvorbereitet das herkömmliche System durcheinandergewirbelt und aufgezeigt hat, es wĂĽrde auch anders gehen. Die Idee Die Berliner Schulinnovatorin Margret Rasfeld schreibt dazu in ihrem neuen “FREIday for Future”- Konzept: „Die Krise hat uns auch deutlich gemacht, dass wir fĂĽr die Bewältigung der Herausforderungen von Morgen neue Impulse denken mĂĽssen. Junge Menschen mĂĽssen befähigt werden mit Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität umgehen zu... read more

Faszination Naturpädagogik!

BHN: Wie wirkt Natur? Peschek-Tomasi: Natur wirkt – auf unser Wohlbefinden ebenso wie auf unsere körperliche und geistige Gesundheit. In der Natur gelingt vieles scheinbar wie von selbst: Sie hilft uns zu entspannen, abzuschalten, den Kopf frei zu bekommen. Das weiß (fast) jede*r. Dass man diese und andere positive Wirkungen der Natur auf Körper, Geist und Seele auch nachweisen kann, ist nicht so bekannt. Laut aktuellen Forschungsergebnissen tut uns der Aufenthalt in der Natur nicht nur gut, er ist sogar wesentlich für unser Wohlbefinden und unsere (geistige) Gesundheit. Studien konnten zeigen, dass sogar schon der Anblick von Grünflächen oder die Anwesenheit von Pflanzen in einem Raum die Konzentration und das Wohlbefinden fördern können. BHN: Wieso soll man (mit den Kindern) in die Natur gehen? Peschek-Tomasi: Die Natur fördert die Kinder auf vielfältige Weise: Es werden nicht nur motorische und sensorische... read more

SitzplatzĂĽbung in der Natur

Anleitung 1. Suchen Sie sich einen angenehmen Ort in der Natur aus und setzten Sie sich bequem hin. 2. Stellen Sie sich nun vor Ihre Sinne sind TĂĽren bzw. Fenster zur AuĂźenwelt. 3. Ă–ffnen Sie diese „SinnestĂĽren“ ganz bewusst, indem Sie Ihre gesamte Aufmerksamkeit auf die Sinne richten. Lassen Sie die Gesamtheit der SinneseindrĂĽcke auf Sie einwirken. Bemerken Sie einfach alles! 4. Wenn Sie zwischenzeitlich durch Ihre interne Gedankenwelt abgelenkt werden, was absolut normal ist, wenden Sie sich wieder der natĂĽrlichen AuĂźenwelt zu, indem Sie Ihre Aufmerksamkeit sanft zu Ihren Sinnen zurĂĽckbringen. 5. Im Idealfall sollten Sie sich mindestens 15-20 Minuten Zeit fĂĽr diese Ăśbung nehmen. Vorteile der Ăśbung: GefĂĽhl der Naturverbundenheit fördern Zwischenzeitlich psychischen „Corona-Stress“ reduzieren   von Martin Kiem, Foto: Martina Weise