In der winterlichen Jahreszeit werden seit jeher Harze, oftmals mit Zusätzen von heimischen Kräutern, zum Schutz und Segen des eigenen Heimes oder Hofes sowie der darin wohnenden Personen entzündet.

Das Räuchern wird während der zwölf„Rau(c)hnächte“ zwischen dem 26. Dezember und dem 6. Januar praktiziert. Besonders an den drei großen Rau(c)nächten am Heiligabend, Silvester und am Dreikönigsabend, verabschiedet man sich vom Alten, Vergangenen und startet unbeschwert in das neue Jahr.

Der Brauch des Räucherns ist auch im Christentum stark verankert. Bereits zu Jesu Geburt brachten die Heiligen Drei Könige Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben für den Messias. Der Weihrauch gilt als Schutz und zugleich als Gottesduft, dessen Aufsteigen und sich Ausbreiten die Entfaltung Gottes symbolisiert.

Nach der stillen Adventszeit wird auch während der Rau(c)nächte zu Besinnung und Ruhe eingeladen, innerhalb dieser einen Moment für sich innezuhalten und Wünsche und Vorsätze für das neue Jahr zu formulieren.

Überlieferungen und Bräuche, welche das Räuchern beschreiben gibt es viele. Zu guter Letzt gelten die Rau(c)hnächte auch als Lostage für das kommende Jahr. Manch einer glaubt auch heute noch, während der Zeit zwischen den Jahren in die Zukunft blicken zu können.

Wer die langjährige Tradition des Räucherns auch für sich entdecken möchte, findet in unserem Klosterladen fünf stiftseigene Mischungen mit verschiedenen Duftnoten und Intensitäten für jeden Anlass.